Leserbriefe an RT DE: "Es ist traurig, von außerhalb als Deutscher so schlecht gesehen zu werden"

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26.06.2026 20:30 Uhr
20:30 Uhr
Leserbrief von Hendrik H., 24.06.2026
Zu: Der Feind will die Revanche: Über die Vorbereitung des Kriegs gegen Russland
1982 hatte ich ein prägendes Erlebnis im damaligen Leningrad. Im Studentenaustausch arbeitete ich im Radiotechnikum und lernte auch dabei Russland und seine Einwohner sehr schätzen. In diesen Tagen hatte ich Gelegenheit, den großen Friedhof zu besuchen, mit den vielen, vielen Opfern der deutschen Blockade. Ich war erschüttert, das vor Ort zu erleben, was ich bis dahin erst aus der Geschichtsliteratur kannte. Also ich vor einem der vielen Massengräber stand, kam ein altes Mütterchen auf mich zu und sprach mich direkt als, Deutschen an. Sie sagte, genau darin liege ihre gesamte Familie aber böse sei sie uns Deutschen nicht.
Diese unfassbare Menschlichkeit hat mich zutiefst berührt. Umso schlimmer empfinde ich es derzeit, was hier in Deutschland für ein hochmütiger Hass auf Russland geschürt wird. Auch damals schon hätte ich es bei diesen unfassbaren deutschen Verbrechen verstehen können und heute kann ich es umso mehr, dass es Groll auf Deutschland und uns Deutschen gab bzw. gibt. Wenn es ein Volk gibt, die die "moralische Klappe" gegenüber Russland zu halten haben, dann ist es das deutsche. Ich kann es einfach nicht fassen, wie hier wieder hochgerüstet wird und das wieder einmal mit dem Ziel nach Osten. Die unzähligen Toten in den zwei Weltkriegen samt Invasion während des Bürgerkriegs sollten doch mehr als genug sein.
Auch mein Urgroßvater und Großvater liegen in russischer Erde, in der Ukraine und bei St. Petersburg. Wie alle anderen Deutschen hatten sie dort auf diese kriegerische Weise nichts zu suchen. Und jetzt? Alles Leid vergessen und Rache, wie Igor Morosow schreibt? Ich sehe das für einen gewissen Teil der Deutschen auch so, insbesondere in westlichen Kreisen (hier im Osten sieht es teils etwas anders aus), weshalb ich es zwar verstehen kann, wenn der Autor inzwischen alle über einen Kamm schert und als potentielle Feinde sieht, wie hier aus seinem Artikel zitiert: "... Aber es stellt sich heraus, dass es da draußen 452 Millionen Menschen gibt, die sich eine rechte Rache wünschen. Wütend, entschlossen, bereit, uns "noch heute Nacht" zu töten."
Trotzdem ist seine Aussage in dieser Ausschließlichkeit falsch und ich selbst kenne genügend Deutsche (mich eingeschlossen), die unbedingt friedlich und freundschaftlich mit Russland zusammen leben möchten. Womöglich will er auf diese Art und Weise berechtigterweise vor einer Unterschätzung deutsch-westlicher Kriegslust auch aufrütteln bzw. auch, um hier zum Aufwachen beizutragen, diese elende Kriegs- und Russlandhetze endlich beenden zu können. Es ist traurig von außerhalb als Deutscher so schlecht gesehen zu werden ... aber bei all den deutschen Verbrechen gegenüber andere Menschen wundert das nicht.
20:15 Uhr
Leserbrief von Julius W., 25.06.2026
Guten Tag der Redaktion von RT, wir leben in einer Welt, in der immer von Freiheit gesprochen wird. Jeder darf sagen, lesen, hören, was er will. Die uns Regierenden fordern vom Volk, dass es sich für die Freiheit einsetzen soll, jeder an seinem Platz. Doch tun es auch die uns Regierenden? Nein, nein und nochmals nein; sie tun es nicht mit der gleichgeschalteten Presse, den "Qualitätsjornalisten", den Chefredaktionen, den Intendanten von ARD, ZDF, dem DLF und ihren gegen Russland hetzenden und dem im verborgenen stillen Beamtenheer, (fünfte Kolone der Regierung bei Wahlen für CDU/CSU).
Es ist Methode, das Volk wird von den Vorgenannten verdummt! Da sie alle in einem Boot und alles das gleiche reden, meint die Masse, dass das, was sie berichten, die Wahrheit ist. Wer nicht die Nachdenkseiten.de, die Berliner Zeitung, die Weltwoche.ch und auch RT liest, hat einen anderen Blick.
Die uns Regierenden sagen tagein tagaus, wir arbeiten hart für Deutschland und unsere Freiheit. Doch stimmt was? Auch hier nein, sie, die Regierenden, die aus der Mitte des Parlaments kräftig daran arbeiten, unser schönes Land in Agrarland zu verwandeln. Unsere Steuern sind nicht für die Infrastruktur, Bildung, Rente, Gesundheit da, nein dafür ist kein Geld da! Für die Ukraine die uns rein gar nichts angeht, werden Milliarden verschenkt, dazu Waffen. Um es mit CDU-Wadephul zu sagen, Russland ist unser Feind, wird unser Feind bleiben und – um jetzt einmal zu Übertreiben – mit der NATO wollen wir jetzt vollenden, was Hitler nicht erreicht hat, Russland zu besiegen.
Gemeinsam mit den Balten, Finnen, Polen, Ukrainern, und den Engländern, die die Logistik der Ukraine seit Jahren unterstützen, macht auch Deutschland mobil. SPD-Kriegsminister Pistorius, welch ein Hohn für die SPD Willy Brandts, rüstet auf zur Kriegstüchtigkeit und steht schon mit der Battle Group in Litauen mit dem LEO 2 parat. Sie träumen schon, sie seien Kurt Knipsel (erfolgreichter Panzerkommandant WK 2) und warten, wie die LW Generäle auf die Nacht, um sofort loszuschlagen.
Einen Vorwand finden sie schon, eine Drohne verirrt sich und richtet Kollateralschaden bei der Battle Group oder in der britischen Logistiksteuerung für die Ukraine an. (Hitlers Aktion Sender-Gleiwitz als Vorbild, um Polen anzugreifen und in der Folge dann Russland.) Dann melden alle oben Genannten, Putin greift an, die Nato schlägt zurück. Das Wladimir Putin den Kriegstreibern von NATO, speziell auch den Engländern und den Deutschen, so geduldig gegenüber ist, zeugt von Weitblick und Verstand, obwohl ein deutliches Zeichen schon viel früher nötig gewesen wäre.
Unsere Regierenden legen das als Schwäche aus, nach dem Motto: Nordstream 2 brauchen wir nicht mehr, bald haben wir alle Rohstoffe Russlands kostenlos. M.E. nach sollte Wladimir Putin die Chefredakteure der deutschen Medien zu einem Meinungsaustausch einladen und diesen Aufruf publikumswirksam inszenieren. Wladimir Putin war es, als er 2001 im Bundestag unter dem Applaus des ganzen Hauses sagte, lasst und ein Haus Europa bauen. US-Biden und die NATO hatten andere Ziele und die sehen wir heute. Chaos in der Welt, Hass und Hetze, jeder gegen jeden, das kann so nicht weitergehen. Gerhard Schröder sagte, vielleicht kann ich nochmals nützlich sein, ja kann er, lieber heute als morgen.
20:14 Uhr
Leserbrief von Gunnar R., 25.06.2026
Der Ukrainekrieg neigt sich dem Ende zu und Russland darf jetzt nicht Fehler machen, die nicht nur bewirken würden, dass der Nazi- und Bandera-Faschismus in der wie immer noch vorhandenen "Restukraine" überlebt und damit für den EUSA-Imperialismus ein Glacis erhalten bleibt, das er wieder aufrüsten und als Angriffsposition gegen Russland verwenden kann. Denn dies würde nur bedeuten, dass Russland in wenigen Jahren dann wieder da steht, wo es jetzt steht, mit den Drohungen und Verbrechen der von den Imperialisten gesteuerten Faschisten an der Kehle.
Ja, in manchen Beiträgen wird gar suggeriert, es sei gar nicht schlimm, wenn die "Restukraine" der EU beitreten würde – als sei der aggressive Moloch der EU einfach nur ein harmloser Wirtschaftsklub und kein transatlantisches, imperiales "Schwarzes Loch", dass immer mehr Länder mit höchst kriminellen Methoden in seinen Einflussbereich saugen will. Was die EU tut, ordnet sich in die transatlantische Kriegsstrategie gegen Russland und die VR China ein, weshalb die EU massiv aufrüstet und mit ihrem Beistandsartikel 42 zu einer zweiten NAHTOD-Terror-Organisation wird.
Die Strategie des Imperiums in Washington ist es, die EU für ihren Krieg gegen Russland zu verheizen, genauso, wie die EU die Ukrainer in ihrem Stellvertreterkrieg gegen Russland verheizt. Man gibt sich in Washington dem Irrglauben hin, eine derartige Strategie zu überleben, da im Kriegsfall ja "nur" die Länder der EU zerstört würden. Die Rechnung könnte nicht infantiler sein.
Leider scheint auch bei Einigen im Moskau in Vergessenheit geraten zu sein, dass der EUSA-Imperialismus 2013/4 in Kiew eine Faschistenbande an die Macht putschte, um dieser Putschjunta ein EU-"Assozierungs"abkommen aufzuoktroieren, das von Anfang an eine wesentliche militärische Komponente gegen Russland und die VR China hatte.
Als sich im Donbass gegen die Putschisten in Kiew Gegenwehr entwickelte, schickte das Putschregime erst die Armee (mit sehr mäßigem Erfolg) und dann die faschistischen Putschisten und Hardliner (mit größerem "Erfolg": im Odessa im Gewerkschaftshaus wurden am 02.05.2014 mehr als hundert Menschen ermordet, zum Teil geschändet, erschlagen oder bei lebendigem Leibe verbrannt). Der Rest der Geschichte ist bekannt.
Bis zum Februar 2022 wurden im Donbass vom Putschregime etwa 15.000 Menschen vorsätzlich ermordet, darunter viele Frauen und Kinder. (Ohne dass über diese Kriegsverbrechen in den Redaktionen der westlichen Lügen- und Schmiermedien ein Sack Reis umgefallen wäre.) Gerade so, wie es der faschistische Putschist Poroschenko in seiner denkwürdigen Rede über die Kriegsstrategie der Bandera-Ukraine formuliert hat: die Zivilbevölkerung sei gezielt ins Visier zu nehmen. Auch sein Nachfolger, der faschistische Horrorclown S., der die (Schein)wahl mit der faustdicken Lüge für sich entschied, er wolle Frieden, folgt dieser Strategie bis heute. Damals wie heute mit der vollen Unterstützung des EUSA-Imperialismus.
Was ergibt sich daraus: 1. Das faschistische Regime in der Ukraine darf in keiner irgendwie gearteten Form überleben. Der Nazi- und Bandera-Faschismus ist konsequent auszumerzen. Die begangenen Kriegsverbrechen sind konsequent und unnachsichtig zu ahnden.
2. Das Land muss konsequent, kontrollierbar und nachvollziehbar abgerüstet werden. Das Ziel der Entmilitarisierung hat neben Forderung 1. Priorität. Ausnahmen können nur hier in der Form gemacht werden bezüglich der Bewaffnung, die es braucht, die Nazibrut niederzuhalten und ihrer gerechten Strafe für ihre Verbrechen zuzuführen.
3. Absolute Blockfreiheit. Der traurige Rest der Ukraine, der da noch übrig bleibt, darf auf keinen Fall offen oder versteckt in imperialistische Macht- und Kriegsstrukturen eingebunden werden, auf welche "klandestine" Art auch immer. Das bedeutet keine Mitgliedschaft oder "Assoziation" (oder über andere schäbige Tricks der Imperialisten) in NATO, EU, OECD, OSZE und anderen imperialistischen Tarnorganisationen des Krieges des Westens gegen Russland und die VR China.
4. Alle "Verträge", "Verpachtungen", Kredit"verträge", "Verkäufe", usw. , die das faschistische Putschregime nach dem Putsch getätigt hat und die ihm von den westlichen "Kuratoren" aufgezwungen wurden, sind null und nichtig von Anfang an. Ohne das faschistische Putschregime hätten die Imperialisten das Land ja gar nicht so ausplündern können, wie sie es dann getan haben. Und erzwungene Verträge sind nichtig.
Bedenkt man, dass BlackRock Milliarden-Interessen im EUSA-Bandera-Faschismus hat, dass BAYER (über den Kauf von MONSANTO) ein Gutteil der ukrainischen Schwarzerdeböden "gehört" – und all das ohne den Putsch von 2013/4 gar nicht möglich gewesen wäre – versteht man die verbissene Hartnäckigkeit, mit der sich die Imperialisten an ihren blutigen Raub klammern. In Moskau muss man daher verstehen, dass man härter sein muss, um den Willen der Imperialisten zu brechen. Illusionen gleich welcher Art in die Absichten der Imperialisten sind nicht nur verräterisch, naiv, dumm undverantwortungslos, sie sind potentiell tödlich.
20:13 Uhr
Leserbrief von Wolfgang B., 24.06.2026
Zu: Netschajew in Buchenwald: Erinnern und mahnen, damit sich so etwas niemals wiederholt
Der Besuch von Buchenwald und die damit verbundene Erinnerungskultur an die Opfer der Naziherrschaft ist wertvoll. Leider wiederholt sich die gleiche Unterdrückung an verschiedenen Orten der Welt. Israel vernichtet seit Jahren die Palästinenser und hat den gesamten Gazastreifen zerstört. Der Krieg hat sich nun nach Libanon verlagert mit weiteren entsetzlichen, unvorstellbaren Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. Das sind die grossen Schandflecken, für alle sehr einfach erkennbar.
Aber es gibt auch die kleinen Schandflecken, die Nadelstiche, die ganz lange Zeit niemand bemerkt. Als aktuelles Beispiel lässt sich die kulturelle und sprachliche Unterdrückung in der Ukraine, in Estland und in Lettland erwähnen. Die russischsprachige Bevölkerung kann sich im öffentlichen Raum nicht mehr in ihrer eigenen Sprache unterhalten. Die Schulen und Arbeitsplätze werden von der russischen Sprache gesäubert. Die Unterdrückung von Minderheiten ist der Beginn eines faschistischen Rassen-Denkens, das nur die "Arier" zulässt. Damit wird die Bevölkerung gespalten und gegeneinander aufgehetzt. Der innere Konflikt wird von der jeweiligen Regierung gewünscht und provoziert, damit man das Land durch Abwanderung von russischstämmigen Bewohnern reinigen kann. Es fehlen nur noch die aufgenähten Zeichen auf der Kleidung und die Informationsschrift auf Schaufenstern "Kauf nicht beim Russen".
Der Besuch in Buchenwald ist wertvoll. Man muss durch Buchenwald angespornt werden, die systematische, faschistische Unterdrückung in der heutigen Zeit ganz genau zu beobachten, denn sie ist der Grundstein für weiteren Terror, Leid, Krieg und Tod in Europa und der Welt. Der Faschismus ist nicht ausgestorben, sondern erhält täglich neue Anhänger, die ihrem Führer blind vertrauen und die brutale Vernichtungsmaschine gegen alles andere als das eigene laufen lassen. Bleibt wachsam und kämpft gegen die neuen Hakenkreuze.
20:12 Uhr
Leserbrief von Roland, 24.06.2026
Zu: Mearsheimer: Der Westen würde bei russischem Atomwaffeneinsatz nicht reagieren
John J. Mearsheimer liegt genau auf meiner Frequenz. Mit einem begrenzten taktischen Nuklearschlag gegen ein Ziel in der Ukraine, dem Baltikum oder der EU, vielleicht sogar Deutschland oder UK, bei einem entsprechenden Vorspiel würde der Westen vor einem Nuklearschlag gegen Russland zurückschrecken. Das meinte ich auch, warum Russland den britischen Zerstörer, der den russischen Frachter im Ärmelkanal aufgebracht hat, nicht einfach – aus der Tiefe des Raumes – ins Nirvana geblasen hat. Damit hätte Russland das Gesetz des Handelns! Ich habe immer geglaubt: Die brutale Eskalation des Westens und der EU gegen Russland ist im Kern ihres Wesens eine Angstreaktion. Wenn dagegen Russland gnadenlos "bis auf Anschlag" an die Grenzen geht, schreckt der Westen letztendlich zurück.
Beispiel Iran: Die Strategie Irans hat die USA zu Boden gebracht. Es gab keinen Kernwaffeneinsatz gegen Iran und der Iran hat das Gesetz des Handelns voll im Griff. Beispiel Venezuela: Die USA sind mit vollem Getöse und militärischem Pomp in Venezuela reingegangen. Das war ein Sieg durch Betrug und Korruption gegen ein schwaches Land. Die "Geschäftsleute" im US-Deep State und der Wallstreet kneifen letztendlich immer, wenn es ihnen physisch an den Kragen und ans Vermögen geht. Das hat Russland, glaube ich, nur sehr schwer verstanden. Klar: Normale Menschen denken eben anders, als diese intellektuell degenerierten Typen.
20:11 Uhr
Leserbrief/Gedicht von Hesperus, 24.06.2026
Alle 90 Jahre, immer wieder, fehlen Deutschen ihre Glieder.
Sie wollten doch nur zeigen, wie Russland sie die Meinung geigen.
Zuerst ein paar kleine fiese Finten, Minsk voran und Waffen heimlich hinten.
Der Russe jedoch bekam es spitz, und hielt nicht viel von diesem Witz.
Die braven deutschen Deppen, zur Front sollen sich nun schleppen, um den Russen endlich zu besiegen, nach all den verlor'nen Kriegen.
Die USA, die fiesen Wichte, sitzen über Allem zu Gerichte. Sehen zu wie Europa sich verrennt, und freuen sich, wenn es verbrennt.
Ist die deutsche Wirtschaft hin, bleibt für die Amis der Gewinn.
Der Feind muss klar der Russe sein, lebten wir Jahre von seinem Gase fein.
So sterben bald die deutschen Mannen. Sagt, erkennt ihr nicht die wahren Tyrannen?
Kein Russe will einen Deutschen töten, Macht und Geld – und der Verstand geht flöten.
20:10 Uhr
Leserbrief von Margot K., 24.06.2026
Zu: Deutscher Botschafter provoziert zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion
Ich habe mir die Passage aus der Rede des deutschen Botschafters von Lambsdorff zum Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion angehört. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen deutschen Botschafter überhaupt mit einer offiziellen Äußerung zu diesem Thema gehört zu haben, allein ich bin mit Sicherheit nicht vollständig informiert. Insofern erkenne ich ihm das hoch an. Aber was er zum Ukraine-Konflikt sagt, ist scheinheilig. Er müsste es besser wissen. Kann er nun Russisch oder kann er's nicht? 😉 Vor Tagen hat er beim Kauf einer Tasse Kaffee an der Kasse ziemlich dumm ausgesehen. In der Übersetzung seiner Rede war übrigens ein grober Fehler: "чудовищный" wird hier keinesfalls als "monströs", sondern mit "ungeheuerlich" übersetzt. "Monströs" bedeutet hauptsächlich "von ungeheurem (auch unnötigem) Ausmaß", "aufgeblasen", bis hin zu "wegen unnötig aufgebauschter Größe unbeweglich, ungelenk".
20:09 Uhr
Leserbrief von Jörg F., 24.06.2026
Liebe RT Redaktion, das die westeuropäischen Staaten eine andere Sichtweise von Demokratie und Frieden haben ist wohl den meisten Menschen klar. Wie sie diese Begriffe aber manipulativ benutzen, ist bemerkenswert. Sie haben es geschafft, einen großen Teil der Menschen zu überzeugen, dass sie es so meinen, wie sie es sagen. Ihre Demokratie, wie sie immer betonen, ist nicht die Demokratie, wie ich sie verstehe. Ihre Demokratie ist nur für eine bestimmte Gruppe von Menschen, zu dem das Staatsvolk nicht dazu zählt. Wenn Demokratie Volksherrschaft bedeutet, ist ihre Demokratie das nicht.
Beim Frieden ist es ähnlich gelagert. Sie reden von Frieden, meinen aber nur ihre Vorstellung von Frieden, den sie durch Krieg durchsetzen wollen. Darum sollten wir genau hinhören, wenn sie von Frieden reden. Wir sollten öfter auf unser Bauchgefühl hören und nicht auf die Propagandisten, die uns täglich überfluten. Wir sollten öfter selbst denken und vor allem selbst handeln. Wir sollten mehr lesen und unsere eigenen Fantasien verwirklichen anstatt uns im Kino die Fantasien anderer anzusehen, die uns auch nur manipulieren.
Wir sollten öfter unsere eigene Meinung äußern und nicht die der Staatsmedien. Wir sollten für Frieden eintreten, der uns wirklich Frieden bringt. Wir sollten uns nicht zu etwas überreden lassen, dass sie Frieden nennen, im Endeffekt aber Krieg ist. Darum ist es sehr schwer, Frieden eine klare Bedeutung zu geben und es ist tausendmal einfacher, Krieg als Frieden zu verkaufen, wenn ich den Menschen einrede, days sie Frieden haben, wenn ich den Krieg nur weit genug von ihnen fern halte. Dafür müssen sie nur Waffen an Dritte liefern und ein wenig von ihrem Wohlstand abgeben. Das ist kein Frieden, dass ist sich aktiv zu einer Kriegspartei machen mit allen Konsequenzen für alle Menschen in diesem Land. Da hilft es auch nicht, stets mit dem Finger auf Russland zu zeigen und zu behaupten, Putin ist schuld. Schuld ist ihr leugnen der Realität und ihr absolut falsches Verständnis von Demokratie und Frieden.
20:08 Uhr
Leserbrief von Rainer K., 23.06.2026
Zu: Nach DFB-Spiel: "Antifa"-Mob beschimpft deutsche Fans als "Nazi-Schweine" und jagt sie durch Hamburg
Als sich am Samstagabend mehrere Freunde in einer Hamburger Kneipe nach dem WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste auf den Nachhauseweg machten, wurden sie von einem Antifa-Mob zusammenzuschlagen. Während im Osten der Republik die linken Terrorkommandos offensichtlich technikaffiner sind, gehen die Westausleger weit rustikaler vor. Im Berliner Raum konzentrieren sich die Sturmabteilungen UnsererDemokratie™ vorzugsweise auf Angriffe gegen das Infrastruktursystem des Staates. Das hat für sie selbst und die Paten im politischen System den Vorteil der weitaus größeren Breitenwirkung. Die Auswirkungen sind nachhaltiger und für jeden sicht- und meßbar. Als Sahnehäubchen obendrauf bietet sich mitunter die Gelegenheit, Kartellpolitiker vorzuführen und öffentlich auflaufen zu lassen.
Wie allgemein bekannt, sind nicht alle Menschen gleich. Selbst beim Bodensatz der politischen Gesellschaft stellt der Beobachter noch qualitative Abstufungen fest. Manche sind prekärer als die ohnehin schon moralisch und ethisch abgestumpfte Blase. So in Hamburg geschehen. Während sich ein Teil der Bevölkerung an den Spielen der Fußballweltmeisterschaft erfreut und die Fans den Sieg der heimischen Mannschaft feiern, rotten sich linke Verbrecher zusammen, um eine Treibjagd auf friedliche Menschen zu organisieren und infolge diese anzugreifen und zusammenzuschlagen. Die rund zehn Angegriffenen werden von der deutschen Systempresse dahingehend rechts verortet, weil sie wohl deutsche Trikots trugen und, man kann es kaum fassen, die deutsche Nationalhymne sangen. Genau dieser Umstand veranlaßte wohl auch die 40 bis 50 Linksterroristen, die Fans radikal anzugreifen und sie als Nazis zu diffamieren. Die Saat geht halt auf, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausbringt, die von regimetreuen Medien pausenlos in die Köpfe der Schlafschafe gehämmert und zudem noch von der Spitze des Staates verbrämt und dennoch deutlich vorab legitimiert wird.
Die terroristischen Fußtruppen des Regimes tun, was weisungsgemäß getan werden muss und fallen in vorauseilendem Gehorsam über friedliche Menschen her, die durch Staat und Gesellschaft als Rechts™ diffamiert, mehr und mehr vom politischen Diskurs ausgeschlossen und widerlich gnadenlos verhetzt werden. Die Tatsache, dass in einem Land Bürger öffentlich angegriffen werden können, die die eigene Hymne singen, ist an Perversion sicherlich weltweit einmalig. Der Umstand jedoch, dass die Täter vom Establishment zu den Guten gezählt werden und deren tatsächliche staatliche Organisationen mit Steuergeld gefördert und von bestimmten politischen Kräften als Machtinstrument genutzt werden, zeigt mehr als deutlich das Überschreiten des Umschlagpunkts einer kranken Gesellschaft.
20:07 Uhr
Leserbrief von Rolf Schubert, 23.06.2026
Zu: Der Feind will die Revanche: Über die Vorbereitung des Kriegs gegen Russland
Igor Morosows meint in seinem Beitrag, der Feind will Rache. Das ist aber nichts Neues, das wollten sie schon seit spätestens der Gründung der BRD. Wir, die DDR, wir haben den westdeutschen Revanchismus immer thematisiert. Wir hatten damals davor gewarnt, dass der Schoß noch fruchtbar ist. Die Behauptung von Igor Morosow, nämlich es seien 452 Millionen Europäer bereit, gegen Russland zu kämpfen, muss entschieden zurückgewiesen werden. Auch seine Meinung dahingehend, die Wähler wählten doch extreme Parteien, auch dies stimmt nicht.
Zugegeben, es sind viele, ja sehr viele, zu viele, die den Grünen, Sozial- und Christdemokraten ihre Stimme geben. Die Parteien, die das alles nicht wollen, erstarken. Gerade deshalb versucht man, sie zu kriminalisieren, zu verbieten und eine, nämlich die gerade stärkste oppositionelle Kraft, als "faschistisch" zu verleumden. Vertrauen in deren Wahlen, das haben schon viele nicht mehr. Wir haben es mit eine Clique zu tun, die es schon wieder geschafft hat, den gesamten Staatsapparat für sich zu vereinnahmen und sich ihn für die Durchsetzung ihrer Ziele dienstbar zu machen. Es ist die deutsche Monopolbourgeoisie. Der Feind ist nicht Russland, sondern er steht im eigenen Land.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.