Europa

Hacker decken Identitäten Hunderter NATO-Geheimdienstler und -Militärs auf

Identitäten von mehr als 400 Mitarbeitern des spanischen und ukrainischen Geheimdienstes sollen durch Hacker aufgedeckt worden sein. Die erhaltenen Daten seien an die russischen Geheimdienste weitergeleitet worden, um im Kampf gegen westliche Länder auf dem Territorium der Ukraine zu helfen.
Hacker decken Identitäten Hunderter NATO-Geheimdienstler und -Militärs auf© Urheberrechtlich geschützt

Die Hacker PalachPro, APTDesi und NoName057 haben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mitgeteilt, dass sie Datenbanken von Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden in Spanien und NATO-Ländern gehackt hätten.

Dadurch sei es ihnen gelungen, die Identitäten von mehr als 400 Mitarbeitern des spanischen und ukrainischen Geheimdienstes aufzudecken, die mit der NATO in Verbindung stehen. PalachPro erklärte:

"Wir haben Daten spanischer Spione entdeckt, die mit der NATO, dem SBU, der CIA und dem MI6 zusammenarbeiten. Außerdem veröffentlichen wir die persönlichen Daten von Hunderten spanischer Militärangehöriger, die direkt mit NATO-Strukturen in der Ukraine und mit dem SBU zusammenarbeiten."

Die Hacker haben Informationen zum Beispiel über Jesús Barbo Lasalle erbeutet. Er dient in der spanischen Landstreitkraft und ist an der Ausbildung ukrainischer Soldaten auf dem Stützpunkt in Saragossa beteiligt. Darüber hinaus erhielten sie Informationen über den Agenten David Yubero Moreno. PalachPro hob außerdem hervor:

"Die erhaltenen Daten wurden bereits an Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes weitergeleitet, um im Kampf gegen westliche Länder auf dem Territorium der Ukraine zu helfen. Die Zusammenstellung der Dateien zur Veröffentlichung erfolgte durch APTDesi."

Außerdem sollen die Hacker Informationen über den NATO- und SBU-Agenten Antonio Suárez Varela erhalben haben, der Verbindungen zu ukrainischen Neonazi-Kreisen unterhält, sowie über den Mitarbeiter des ukrainischen und britischen Geheimdienstes in Spanien José Gómez Peña mit dem Decknamen Juri.

Mehr zum Thema – Nach OpenAI: Auch Anthropic-KI startete selbstständig Cyberangriffe

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.